Rechtzeitig zur High End 2017 in München erscheint die Suesskind Beo LX.

Die Beo LX ist die konsequente Weiterentwicklung der Beo. Bestehende Beo können auf Grund des modularen Aufbaus für den Differenzbetrag (4000,-€ ) auf die LX umgerüstet werden.
Die Standardversion der Beo wird weiter hergestellt. Sie ist nach wie vor der beste Lautsprecher, den wir unter 10.000,-€ bauen können.
Neu in der Beo LX ist ein Hochtöner mit Berylliummembran, der über außergewöhnliche Eigenschaften verfügt und überragend klingt.
Der extrem starke Magnet und die leichte, resonanzfreie Membran sorgen für einen Wirkungsgrad von 97dB über einen Frequenzbereich von 1kHz bis 50kHz mit sehr engen Toleranzen.
Die Hochtöner werden paarweise selektiert.
Die damit erreichte Präzision gleicht in der Auflösung einem Bändchenhochtöner, aber ohne dessen Nachteile wie vertikale Bündelung, beschränkten Frequenzumfang im unteren Bereich, sowie Klirr bei hohem Pegel.
Auf diesen Hochtöner ist die neu entwickelte Frequenzweiche angepasst. Es werden nochmals bessere Bauteile als in der Standardversion der Beo verwendet.
Das Ergebnis ist ein vollkommen schlackfreier und klarer Klang, der eine eindrucksvolle Bühne erzeugt. Das Timing ist exzellent und der Punch im Bass beeindruckend. Der Lautsprecher reicht bis unter 20 Hz im Raum, ohne Dröhnen.
Hohe Lautstärken werden mühelos gemeistert, ohne dass es zu Verzerrungen kommt. Bei kleinen Lautstärken spricht dieser Lautsprecher sensibel an und es geht kein Detail verloren. Auf der anderen Seite werden enorme Leistungen ohne Kompression verarbeitet, was zu einer spektakulären Dynamik führt. Neutralität, Verfärbungsarmut und Plastizität sind selbstverständlich.

Passende Verstärker sind Transistor, Class D und Röhren. Wenn Röhren genutzt werden, sollte die Leistung nicht zu gering sein, 2 x 25W reichen jedoch vollkommen aus. Wichtiger ist ein großzügig ausgelegtes Netzteil, damit Impulse nicht verschleppt werden.

Technische Daten
Prinzip: Dynamischer 3-Weg Lautsprecher mit „Air Bass“-Technologie. Modularer Aufbau mit getrenntem und entkoppeltem Bass und Mittel-Hochton Gehäuse.

Gehäuse Aufbau: Baltische Birke mit kritischer Dämpfung. Aufwändig verstrebt.

Impedanz: 4 Ohm

Belastbarkeit: 250 W

Frequenzweiche: Transitional Filter 2. Ordnung. Es werden nur beste Bauteile verwendet, die nach ausführlichen Messungen und Hörtests ausgesucht wurden.

Übernahmefrequenzen: 148Hz, 1560Hz

Bass: Extrem steife Metallmembran. Starker Antrieb mit enormem linearen Hub von 56mm

Mittelton: Gewobene und beschichtete Akustikfasermembran mit verlustarmer Schaumstoffsicke. Magnetfeld mit Faradayring, der Verzerrungen auf ein Minimum reduziert.

Hochtöner: Kalottenhochtöner mit reiner Berylliummembran (99%). Hochleistungsneodymmagnete. Strömungsgünstige Anti-Resonanz-Kammer mit niedriger Eigenfrequenz.

Wirkungsgrad: 90dB/1m/2,85 V

Maße (H x B x T): 940mm x 290mm x 440mm

Gewicht: 35 kg

Oberfläche: Gummiert matt oder Hochglanz (+10%), alle RAAL-Farben

Was ist „Air Bass“?

Die meisten dynamischen Lautsprecher sind heute nach dem Bass-Reflex-System Aufgebaut. Eine Öffnung im Lautsprecher, meist in Form eines Rohres, resoniert auf der sogenannten Helmholzfrequenz.

Wenn man diesen Aufbau geschickt dimensioniert, addiert sich der aus der Öffnung austretende Schall im Tieftonbereich zum Schall, der direkt aus dem Tieftöner kommt. Dies führt zu verhältnismäßig kleinen Gehäusen, die dennoch genügend Bass abstrahlen. Da ein Lautsprecher heute als Teil der Einrichtung betrachtet wird, sind diese Eigenschafften wünschenwert.

Die Hauptnachteile der Reflexauslegung sind das verschlechterte Impulsverhalten gegenüber geschlossenen Boxen und die Emfindlichkeit für Subsonic (flatternden Bass) unterhalb der Helmholzfrequenz. Außerden können aus der Reflexöffnung ungewünschte Schallanteile im Mitteltonbereich austreten.
Um diese unerwünschten Effekte zu vermeiden, haben wir die „Air Bass“-Technologie entwickelt.
Hier wird nicht ein einfaches Kunststoffrohr, sondern eine komplexe Anordnung von Kanälen und Bohrungen mit verschachtelten Kammern verwendet.

Unter dem Tieftöner befinden sich drei rechteckige Kanäle in der Front, die in einem Schlitz unten münden, der von vorne sichtbar ist. Die Kanäle sind auf der Hälfte der Länge angebohrt. Diese Bohrungen führen nach innen in eine Reihe von kritisch bedämpften Kammern, die letztendlich auf der Rückseite des Tieftöners enden.

Diese Anordnung hat viele Vorteile: Es treten keine unerwünschten Schallanteile aus dem Schlitz. Die Helmholz Frequenz dieser Anordnung liegt sehr tief (unter 20Hz) und ist sehr breitbandig verteilt. Dadurch verbessert sich das Impulsverhalten und die Bewegungen des Tieftöners werden im unteren Bereich eingeschränkt. Das Ergebnis ist eine Verminderung des Klirrgrads. Unter 50 Hz bewegt sich fast nur noch die Luft im Schlitz, daher der Name „Air Bass“.

Klanglich ist diese Anordnung voller Tiefton-Substanz aber auch sehr schnell, flexibel und trocken. Damit ist sie dem Ideal näher als andere Alternativen.

Beo LX Front LinksBeo LX FrontBeo LX Hinten Links Le Sac